Grazing Boards und Tables - worauf es ankommt.

Grazing Boards und Tables - worauf es ankommt.

Ein Trend, der vor einigen Jahren in Australien und Neuseeland seine Wiege hatte, schaffte es nun über den großen Teich zu uns nach Europa - Deutschland - Leipzig. 

Doch was ist das nun dieses “grazing”? Aus dem englischen wörtlich übersetzt heißt es so etwas wie “weiden, grasen” - einen Tisch abgrasen? Da habe ich doch gleich ein Bild vor Augen: eine Gruppe Menschen, die es Kühen und Schafen gleich tut und sich über einen Grazing Table, wie über eine saftige Sommerwiese her macht. Die meisten Grazing Tables, Instagram hält eine Vielzahl von Bildern bereit, sehen tatsächlich so lecker und einladend aus, dass man sofort davon probieren möchte.

Wir hier bei LukullusT erinnern uns beim Anblick dieser kunstvoll arrangierten Tische gern an die Überlieferungen aus der Zeit des römischen Feldherrn Lucius Licinius Lucullus, unserem Namensgeber,  der vor allem durch seine üppigen Festmähler in die Geschichtsbücher einging. Das Bild eines überaus dekorativ überladenen Tisches, belegt mit gebratenen und gekochten Köstlichkeiten, Obst, Gemüse und viel Grün breitet sich dabei vor unserem geistigen Auge aus. Es geht also nicht nur um das Essen allein, sondern auch um die kunstvolle Art, es anzurichten und es zu genießen.

Doch was macht ihn nun aus, einen Grazing Table? Wenn man die Instagram-Bilder sieht, wird man schon ahnen, dass es etwas Übung braucht, bevor man einen solchen Tisch selbst gestalten kann. Denn im Grunde ist es Kunst, die dort auf einem Tisch entsteht. Aber wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Also fangt klein an, am besten mit einem GRAZING BOARD, dem kleinen Bruder des GRAZING TABLE.

Was ist wichtig? Ob Tisch oder Board - beides lebt von seiner Üppigkeit. Dekadent aber lässig sollten sie sein. Widersteht dem Drang, alles symmetrisch anzuordnen. Der Schlüssel ist vielmehr ein organisiertes Durcheinander. 

Deshalb sind zwei Sachen ganz entscheidend: zum einen viele, in Form und Farbe unterschiedliche Köstlichkeiten und zum anderen jede Menge Grün und ansprechende Dekoelemente. Nun geht es nur noch darum, alles miteinander zu kombinieren und in Szene zu setzen.

Für ein Grazing Board benötigt ihr zunächst ein dekoratives Holzbrett. Schön ist es, wenn alles auf dem Board auf das Motto oder den Anlass der Veranstaltung abgestimmt ist. Überlegt zunächst, welche kulinarischen Sachen dazu passen. Macht Euch eine Liste auf der ihr alle Ideen aufschreibt. Danach solltet Ihr überlegen: ob alles kalt gegessen werden kann und sich die Sachen auch ungekühlt einige Zeit halten, ohne zu schmelzen, zu verfärben oder zu verderben.

Achtet beim Kauf auf gute Qualität der Zutaten, denn das optisch schönste GRAZING BOARD wird nicht ankommen, wenn die Dinge, mit denen es belegt ist, nicht schmecken.

Legt oder stellt alle größeren  Elemente (Käseräder, Dips in schönen Schalen) zuerst auf das Board. Stapelt dazwischen Eure zubereiteten Köstlichkeiten wie Spieße, Bouletten, Muffins etc. Wichtig ist Obst in verschiedenen Farben und Formen.  Damit lassen sich die Lücken zwischen den einzelnen Komponenten füllen. Zur Dekoration eignen sich außerdem Kräuter wie Rosmarin und getrocknete Thymianzweige oder auch Eukalyptus- und Olivenzweige. Außerdem Gemüse, Kerzen, Vasen, die zum Thema passen. Handgeschriebene Karten, auf denen die einzelnen Komponenten erklärt sind geben dem Ganzen noch einen individuelle Touch. Möchte man auf dem Board oder dem Table verschiedene Ebenen schaffen, eignen sich dafür Etageren, kleine auf den Kopf gestülpte Schalen oder Tortenständer. 

Die beste Inspirationsquelle sind noch immer Fotos. Schaut Euch auf unserer Seite um oder durchstöbert Instagram. Dort warten viele Ideen auf Euch. 

Wenn Ihr Euch noch nicht gleich selbst an ein Board oder einen Tisch heran wagt, so helfen wir Euch gern und liefern unsere kulinarischen Kunstwerke auf Wunsch direkt zu Euch nach Hause.